Beim Mogeln erwischt
Ich bezahle für ein gutes Produkt gerne einen fairen Preis. Doch wenn es auf einmal in eine andere Richtung geht (weniger Ware, höherer Preis), dann sehen auch Verbraucherschützer rot bei lila - vor allem wenn die Mengenänderung nicht ausreichend kommuniziert wird.
Milka - also eigentlich alle Produkte vom Mondelēz-Konzern - haben sich für mich für dieses Jahr sowieso erst einmal erledigt, denn ich fühle mich als Kunde verarscht. Weniger Schokolade, höherer Preis. Kann man auf die schlechten Schokoladenernten schieben - muss man aber nicht. Denn der - lt. Wikipedia immerhin drittgrößte Lebensmittelhersteller weltweit - hat trotzdem noch gut Gewinne gemacht, aber in den Augen von führenden Angestellten und Aktionären wohl nicht genug. Also versucht man, den Kunden zu melken.
Doch vor Gericht gab es jetzt eine "süße Retoure": die Verbraucherzentrale Hamburg hat ihre Klage gegen den Hersteller Mondelez gewonnen.
Daher bedeutet das für mich auch dieses Jahr keine Milka, kein TUC, kein Jacobs-Kaffee, kein Côte d’Or, kein Daim, keine Salzburger Mozartkugeln, kein Kaffee Hag, kein LU, keine Marabou, kein Mikado, kein Miracel Whip, kein Oreo, kein Philadelphia, kein Suchard, kein Toblerone, ... eben nichts mehr vom "Mondelez" Konzern.
Iss das, Mondelēz!
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