Es war einmal ... Microsoft
Nö. Einfach "nö". Microsoft reduziert den Cloudspeicher in meinem (noch bestehendem) Vertrag um 66% - bei gleich bleibendem Preis versteht sich!
Es war einmal ...
... im Jahre 2014, da machte ich Urlaub in Südfrankreich. Vor Ort - auf dem Campingplatz - traf ich mich mit einem Arbeitskollegen und seiner Frau. Jeder hatte seinen eigenen Wohnwagen, jeder frühstückte für sich, aber tagsüber unternahmen wir zusammen Ausflüge. Einer davon ging nach Carcassonne. Da es heiß war und Eis ein anerkanntes Nahrungsmittel ist, stellten wir uns in eine Schlange bei einem Eisverkäufer an. Als wir jedoch an der Reihe waren, sah ich, dass die Eiskugeln aberwitzig klein waren - aber dennoch 2,50 Euro pro Kugel kosteten. Also entfernte ich mich aus der Schlange und sagte "Ich zahle keine 2,50 Euro für eine so kleine Kugel Eis!".
Sofort kam das Angebot "Dann zahle ich für dich das Eis!". Aber ich erwiderte, dass ich mir schon eine, zwei oder auch mehr Kugeln Eis für 2,50 die Kugel leisten könne, ich wolle es nur nicht. Unabhängig davon, wer sie zahlt. Oder anders ausgedrückt: einfach "nö"!
Microsoft: Preise rauf, Leistung runter
Microsoft ändert die Leistung für Microsoft Office 365: die Preise bleiben gleich (oder steigen - je nach Paket), dafür sinkt das Volumen des Cloudspeichers im "Family Paket" von 6 TB auf 2 TB. Macht eine satte Reduzierung von 66%. 66%, sagt mal: "habt ihr sie noch alle?" Gerade machte ein anderer US-Konzern eine Preiserhöhung von über 60%: Netflix - oder wie ich inzwischen sage: Noflix!
66%, habt ihr ... ach, das habe ich ja schon gefragt. Jedoch auch, wenn ich die 6 TB von meinem aktuellen Abo nicht ausnutze: Nö. Einfach "nö"! Ebenso wie Netflix: erstickt an eurer Gier. ICH KÜNDIGE!
Lösungsalternativen
Alternative zu Microsoft Office
Kann man (je nach eigenen Bedürfnissen) durch die kostenlosen Varianten "Libre Office" (kann auch Makroprogrammierung und hat auch ein Datenbankprogramm) oder durch FreeOffice ersetzen. Wer als erweiterte Funktionen dazuhaben möchte, kann für den Einwurf "kleinen Münzen" auch auf die "Professionell" Version von FreeOffice wechseln: SoftMaker Office. Letzteres kann man kostenlos vor dem Kauf testen. Wobei ein Kauf nicht sein muss: es gibt auch ein Abo. Je nach Variante gibt es dann einen Thesaurus, erweiterte Rechtschreibkorrektur, KI, ...
Alternative zu Microsoft Cloud
Bei arbeitet ein Duo aus "pCloud" und "Wolkesicher". Dabei dient die pCloud als Archiv für "kalte Daten" und die Cloud von "Wolkesicher" für "heiße Daten" und die vielen Zusatzfunktionen durch die durch Wolkesicher gehostete Nextcloud.
Für mich gibt es also keinen Grund mehr, mich Microsoft als Kunden anzubiedern ... Windows habe ich eh schon seit 2022 durch Linux ersetzt, Microsoft Office 365 und Microsoft OneDrive sind die nächsten logischen Schritte. Eure Shareholder können sich ihren nächsten Rolls-Royce finanzieren lassen, von wem sie wollen: von mir nicht mehr!
Vielleicht ist das aber auch der Plan von Microsoft: diese miesen, kleinen, privaten Nutzer die nicht richtig zahlen wollen endlich los werden. Geld bringen nur große Unternehmen. Und nur Umsatz ist heilig, sagt ja auch Donald. Amen!
Dabei fällt mir ein: es gibt doch einen weiterern US-Konzern, der mehr Geld bei weniger Leistung wollte: Mondelez!
Fickt euch. Fickt euch alle hart! 🖕ICH BRAUCHE EUCH NICHT!
Wenn Kunden das Gefühl haben nicht fair behandelt zu werden, ist Markentreue sofort weg.
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